Elektronische Führerscheinkontrolle im Fuhrpark

Ob LKW-, Bus-, Taxi- oder Limousinen-Fahrer, Ihre Mitarbeiter, die zu gewerblichen Zwecken Personen oder Güter auf öffentlichen Straßen transportieren, müssen stets über eine gültige Fahrerlaubnis verfügen. Sie als Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, dies regelmäßig zu überprüfen.

Mit der elektronischen Führerscheinkontrolle vereinfachen wir für Sie diese Aufgabe.

 

3-Komponenten-Technik

Telematikportal → NFC Siegel → TomTom

Die elektronische Führerscheinkontrolle ist eine Anwendung für TomTom Pro 8275 Geräte.
Zur Initiierung trägt ein verwaltender Mitarbeiter die Stammdaten des Fahrers in das 3kb Telematikportal ein. Nur berechtigte Mitarbeiter haben Zugriff auf die entsprechenden Daten. Anschließend wird auf dem Führerschein des Fahrers ein Siegel (NFC Aufkleber) angebracht.

Das Intervall für die Führerscheinkontrolle können Sie nach Bedarf selber wählen. Empfehlenswert ist eine Kontrolle im halbjährlichen Rhythmus.

Wird eine Kontrolle fällig, wird dem Fahrer auf seinem TomTom eine Warnung angezeigt. Dieser hat anschließend, je nach vordefiniertem Zeitrahmen, einen oder mehrere Tage Zeit um die Kontrolle durchzuführen.

Der Fahrer kann dies mobil und flexibel realisieren, ohne Erfordernis einer stationären Prüfstelle. Hierfür hält er das Siegel auf seinem Führerschein vor den Leser seines TomTom Pro 8275. Die Bestätigung erscheint auf dem Display.
Die erfassten Daten werden zeitnah an das Telematikportal übermittelt, dies ermöglicht eine revisionssichere Dokumentation.
Bleibt die Kontrolle aus, informiert das Telematikportal den zuständigen Disponenten darüber.

Ihr Ansprechpartner

Martin

Martin Schäfer
Tel: +49 6502 / 5060120
E-Mail: info@3kb.de

 

Vorteile

  • Hilfsmittel zur Einhaltung rechtlicher Vorgaben
  • einfache Kontrolle unter
  • Beachtung der empfohlenen Zeiträume
  • revisionssichere Dokumentation
  • einfache Handhabe
  • papierfreie Dokumentation
  • direkte Datenübermittlung
  • mobil und flexibel
  • automatische Warnung

 

Systemvoraussetzungen

  • TomTom Pro 8275
  • Link 410 bzw. Link 510
  • GSM / UMTS Karte

Rechtliche Vorgaben

Führt ein Mitarbeiter, trotz fehlender Fahrerlaubnis, ein personenbezogenes Firmenfahrzeug oder ein Fahrzeug aus einem Firmenpool, machen auch Sie sich als Halter des Fahrzeugs strafbar.

 

§ 21 I Nr. 2 des Straßenverkehrsgesetzes

regelt die Strafbarkeit des Arbeitgebers als Halter eines Fahrzeugs. Wird der Führerschein des Fahrers in Verwahrung genommen oder ihm entzogen, drohen ihm sechs bis zwölf Monate Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe. Unabhängig davon, ob Sie dem Mitarbeiter fahrlässig oder vorsätzlich das Fahren des Fahrzeugs angeordnet haben, droht Ihnen die gleiche Strafe. Zudem kann es in diesen Fällen dazu kommen, dass das Kraftfahrzeug eingezogen wird.

Auf der sicheren Seite
mit der elektronischen Führerscheinkontrolle

Neben Strafrechtlichen Folgen, kann eine fehlende Fahrerlaubnis des Mitarbeiters auch versicherungsrechtliche Folgen haben. Ihre Haftpflichtversicherung kann die Leistung bei einem Unfall verweigern, sodass Sie damit rechnen müssen selbst für den Schaden aufkommen zu müssen.

Es gibt rechtlich keine konkreten Vorgaben, wie häufig die Kontrollen durchgeführt werden sollen. Es empfiehlt sich ein halbjährliches Intervall. Sollten sich bei einem Mitarbeiter Auffälligkeiten wie eine erhöhte Anzahl an Ordnungswidrigkeiten häufen, empfiehlt sich eine Verkürzung des Prüfintervalls.

Sollte es Vorkommnisse mit einem Mitarbeiter geben, können Sie mit der elektronischen Führerscheinkontrolle aufzeigen, dass Sie als Arbeitgeber und Fahrzeughalter Ihrer Pflicht der Führerscheinkontrolle nach gekommen sind.

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